Geschichte des Buches: Am Anfang war die Rolle: Altertum


Bis zum Ende des Römischen Imperiums waren Bücher Rollen.
Diese Volumen genannten Bücher bestanden aus aneinandergeklebten Papyrusblättern.
Für die Buchrollen wurden Einzelstücke aus zwei Lagen Papyrus rechtwinklig zueinander gelegt und die beiden Schichten durch das Auspressen des Papyrusmarks verbunden. Blatt für Blatt wurde dann zu einem langen Papyrusstreifen aneinandergeleimt. Die Beschriftung erfolgte in der Antike wegen der Faserrichtung parallel zu den Längsseiten.

Da das Material für die Herstellung eines Buches in Codexform nicht geeignet war - Papyrus läßt sich nicht ohne Schäden falten - verdrängte vom 4. Jh. an das Pergament den Papyrus aus der Buchproduktion, blieb aber für Urkunden weiter in Gebrauch und wurde bis ins frühe 11. Jahrhundert verwendet. Der Nachteil war, daß Papyrus im feuchten Klima Europas schneller zerfiel. Deshalb sind nur sehr wenige europäische Papyrushandschriften erhalten.

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Aus der Abteilung Historische Drucke der Staatsbibliothek: D 91

Uhr­alter Ritter-Krieg: das ist Ein alchymistisch kürtzliches Gespräch unsers Steins, des Goldes und des Mercurii von der wahren Materii, daraus der Stein der Weisen von den Naturkündigern durch gebührliche Handgriffe mit Hülffe des Lunischen Vulcani bereitet wird / von einem alten wohlerfahrenen Philosopho beschrieben. -
Hamburg : Wolff, 1680. - 16 S.; 8
Restaurierungskosten: 80,00 EURO



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