Schreibgeräte: Feder und Schreibzeug


Im 4.Jh. setzte sich zum Schreiben auf Pergament die Tierfeder ( penna ) durch, die mit scharfen Federmessern je nach Schriftart und Tinte verschieden zugespitzt wurde.
Die Spitze wurde oft auf freien Stellen in Federproben geprüft, meist einzelne Worte oder Anrufungen Gottes und der Heiligen.
Zum Radieren wurden ebenfalls Messer benutzt.
Federn, Messer und Tintenfaß, meist aus Horn, wurden von Schreibern oft als Schreibzeug griffbereit am Gürtel getragen.
Kreide, Bimssteine zum Schärfen und Glätten, Lineal und ein Zirkel zum Einstechen der Markierungen für das Liniieren gehörten ebenfalls zur Ausrüstung des Schreibers, der in der Regel auf einem schrägen Pult schrieb.

Paten gesucht:

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Aus der Handschriften- und Inkunabelabteilung
der Staatsbibliothek:
4 Inc 3329

Lactantius Firmianus, Lucius:
Opera. Rom: Ulrich Han und Simon Chardella, 12.II.1474.
Druck in lat. Sprache, wertvolle frühe Ausgabe. Durchgehend rot u. blau rubriziert, mit farbigen gemalten Lombarden u. illuminiertem Textbeginn. Italienischer Originaleinband der Zeit, Leder auf Holz, mit Blindprägung.
Schadensbild: Buchrücken u. -deckel mit zum Teil starken Schäden, Verklebungen im Vorsatz, Insektenfraß im Papier, Oberflächenschmutz auf den Blättern.

Der lateinische Schriftsteller und Kirchenlehrer Lucius (Cölius Firmianus) Lactantius wurde ca. 250 n. Chr. in Rom geboren. Er war Erzieher am Hofe von Konstantin dem Großen. Sein Hauptwerk De Divinis Institutionibus (auch Opera genannt) wurde um 320 geschrieben. Er starb etwa um 330 n. Chr.

Restaurierungskosten: 3200,- EURO



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