Schriftformen


Hauptschriftart ist bis ins 5.Jh. n.Chr. die Capitalis, daneben stehen als Gebrauchsschrift die Kursiven, die nach Majuskel (Großbuchstaben) und Minuskel (Kleinbuchstaben) unterschieden werden.

Unziale und Halbunziale lösen die Capitalis als Buchschrift ab, zusätzlich entwickeln sich regional unterschiedliche Schriftformen.
Zur wichtigsten wird die karolingische Minuskel, die gegen 1200 von der gotischen Minuskel verdrängt wird.
Mit der Wiederaufnahme der karolingischen Minuskel während der Renaissance und der Erfindung des Buchdrucks ist die Entwicklung der Lateinschrift im Wesentlichen abgeschlossen.

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Aus der Gründungsbibliothek der Staatsbibliothek: G 03

Paracelsus:
Wahrhaftige Beschreibung der Wundartzney des hochgelehrten und Wolerfahrnen Medici Theophrasti Paracelsi. - Basel: Waldkirch, 1585.

Der Arzt, Pharmazeut, Naturforscher, Philosoph und Theologe Paracelsus (eigentlich Theophrastus Bombastus Philippus von Hohenheim) wurde gegen Ende 1493 in Einsiedeln in der heutigen Schweiz geboren und starb am 24. September 1541 in Salzburg. Ab 1512 studierte er Medizin in Ferrara, 1516 promovierte er dort in der Medizin. Danach war er Wanderarzt und Wundarzt in Kriegen. 1524 ließ er sich als Arzt in Salzburg nieder, 1527 wurde er Stadtarzt in Basel.
In seiner Philosophie hat Paracelsus den Pantheismus mit der Mystik des Mittelalters und der Philosophie der Humanisten verbunden. Er ist heute als Arzt und Chemiker bekannt, der bahnbrechende Ideen hatte und sich gegen die damals weit verbreitete Viersäftelehre nach Galen wandte.
Sein medizinisches System gründete auf Alchemie, Astrologie, Mystik und Erfahrung. In selbstbewusster und unabhängiger Weise vertrat er seine Anschauungen gegenüber dem damaligen medizinischen Establishment:

Restaurierungskosten: 1230,- EURO



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