Felix de Charetty

Hugo van der Goes, Monforte Altar, Triptychon, (Detail), ca. 1470


Die Katastrophe nahte schon. Das Boot mit Tommaso war verschwunden. Felix' Kopf jedoch, sein Hut geschmückt wie ein Dudelsack, war bereits zu sehen, wie er sich das Reep hinauf zum Flagschiff bewegte. (...) Felix bemerkte seinen Erzieher, lächelte etwas erschrocken und strebte unter seinem Dudelsackhut den Verkäufern entgegen, die am lautesten schrien, während er mit Blicken nach dem Objekt seiner Begierde suchte. ...

Dorothy Dunnett: Niccolòs Aufstieg, Kapitel 7, S. 121, Klett-Cotta, Stuttgart 2006

Felix begegnet uns als ein mehr an Hunden, Turnieren, Pferden und Hüten, als an dem geschäftlichen Transaktionen und den Belangen der Färberei interessierter Jugendlicher. Zum Ärger seiner Mutter und seines Lehrers Julius ist er im Gespann mit seinen Freunden und Claes ein stadtbekannter Unruhestifter.
Seine Auswahl ausgefallener Hüte sind ein "running gag", daher habe ich auch dieses Bild gewählt; man beachte den schönen Hut in der Hand des Jungen.

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