Alessandra Macinghi negli Strozzi

Domenico Ghirlandaio, Die Geburt Johannes des Täufers, Detail aus dem Fresco in der Cappella Tornabuoni, Santa Maria Novella, Florence, 1486-90


Alessandra Strozzi,reich an Prestige in der florentinischen Gesellschaft, aber arm an weltlichen Gütern, war die Eigentümerin des Hauses, in dem sie wohnten.

Dorothy Dunnett: Frühling des Widders, Kapitel 3, S. 44, Klett-Cotta, Stuttgart 2006

Die Mutter Lorenzo Strozzis lebt in bescheidenen Verhältnissen in Florenz. Über ihre ersten Jahre in Florenz wissen wir wenig. Als ihre Söhne jedoch selbst Florenz verließen, um in den Bankhäusern ihrer Onkel in Brügge und Neapel in die Lehre zu gehen, begann ein intensiver Briefwechsel, der noch heute zu den wichtigsten Quellen über das Alltagsleben in der frühen Neuzeit zählt.
Ich habe als Weihnachtsüberraschung einen ihrer Briefe an Lorenzo in Brügge eingestellt, der deutlich wiedergibt, was daran so besonders ist.
Das Bild das ich für Alessandra gewählt habe, zeigt eine Florentinerin in Witwentracht. Von Alesandra gibt es kein Bild, aber von ihrem ältesten Sohn Filippo und dessen Lehrherrn Niccolò Strozzi sind Büsten erhalten.

Zurück zum Adventskalender