Meister von Alkmaar, Die Sieben Werk der Barmherzigkeit (Detail), 1504, Rijksmuseum, Amsterdam

"... 'Swamp fever', Tobie said. 'You remember. He had it in the Abruzzi.' Julius was the fifth person he had told since he promised Nicolas to telll no one. As a physician, Tobias Beventini operated an entirely personal code, with referrals to his own comfort, to the general good and, sometimes, to the benefit of whatever patient he had elected to cure. He was an excellent doctor..."

Dorothy Dunnett: The Spring of the Ram, Chapter 20

Die Leute starben früher!



Aussagen zur Sterblichkeit im Mittelalter und der Frühen Neuzeit sind als statistische Mittelwerte zu verstehen. Dabei muss immer eine hohe Kindersterblichkeit und eine erhöhte Sterblichkeit bei kriegerischen Auseinandersetzungen und Seuchen berücksichtigt werden.

Ein hohes Alter war aber keinesfalls eine Seltenheit, so finden sich bei Friedhofsgrabungen Personen, die weit über 70 oder 80 Jahre alt wurden.

Wie alt ein Mensch letztlich wird, entscheiden verschiedene Faktoren, die in Wechselwirkung miteinander stehen: Geschlecht, Konstitution, Krankheiten, Lebensumstände, Ernährung spielen dabei eine Rolle.

So findet man im Mittelalter und der frühen Neuzeit immer wieder Personen die über 80, ja sogar 100 wurden. Untersuchungen von Friedhöfen in Großbritannien belegen, dass dort Bauern sogar eine höhere Lebenserwartung als Adlige hatten - vielleicht lebten sie weniger gefährlich und von der Ernährung her gesünder.


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