Kommerziell kaum nutzbar


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Abgeschickt von Edith N. am 18 Januar, 2001 um 10:10:09:

Antwort auf: ‹bersetzungen von Maria-Anna am 13 Januar, 2001 um 14:45:58:

Ich glaub kaum, dass wir die Uebersetzung je kommerziell werden nutzen koennen.

Die Verlage nehmen ja nicht deshalb Abstand davon, Dunnetts Buecher auf Deutsch rauszubringen, weil sie keine Uebersetzer dafuer haben, sondern weil sie sich keine Chance auf dem deutschen Markt versprechen. Dunnett ist einfach zu anspruchsvoll. Kuckt doch mal, was in den Bestsellerlisten steht. Was nicht in dieses Beuteraster passt, ist fuer einen Verlag schlankweg nicht lohnend.

Ich steh zu meinem Spruch, dass Bestsellerlisten nur ein weiterer Beweis dafuer sind, dass die meisten Menschen keinen Geschmack haben ;-).

Fuer die paar Baende, die die Verlage davon absetzen koennten, zahlen die keine Lizenzen und werfen auch keine Druckmaschine an. Das rentiert sich net fuer die, dafuer ist der deutschsprachige Markt zu klein.

Glaubt's mir das, ich arbeite seit Mitte der 80-er Jahre fuer Verlage. So ein Nischenprodukt haette keiner der grossen Laeden auch nur mit der Kneifzange angefasst. Und ein kleiner, der von vornherein mit kleineren Auflagen kalkuliert, kann sich die Lizenzen net leisten.

Wir uebersetzen mehr oder weniger aus Jux und Dollerei und um rauszufinden, ob wir das koennen. Aber ich sehe null Chancen, weitere Dunnett-Buecher auf den deutschen Markt zu bringen.

Es sei denn, wir gruenden selber einen Verlag. :-)


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